zurück zur Übersicht  
weg
Freund Michael
Frau Conny
Marta
..berge
grüne Insel
Hermigua
Agulo
Himmel...
Steile Felsinfo
Schluchten...
Nordkueste
Unter Palmen
Terassenbewirt.
Mutter & Kind
Tochter & Vater
...bananen
Nordküste
La Palma
Finkas
Papaja
Lebensformen
Botanik
Flora
Naturschutz
no comment
malerische...
on the top
Blick nach...
High Score
Gomera Rundfahrt

Freund Michael, Frau Conny und Tochter Marta kommen auf die Lady zu Besuch. Ich schaffe es mehr oder weniger in letzter Minute, durch die Düse bei Windstärken bis 10 Bft Las Gallestas auf Teneriffa rechtzeitig zu erreichen. Da stehen auch schon Alle am Kai. Vollkommen fertig, die drei vom Klimaschock, genauso wie ich von der Überfahrt, begrüßen wir uns und die Lady bleibt erst einmal für ein paar Stunden am Kai liegen. Erst am nächsten Tag soll es weitergehen nach San Sebastian und El Hierro.

Alles wird anders, als geplant. Conny ergreift die Seekrankheit und auch Marta hat so ihre geregelten Probleme bei der Überfahrt am nächsten Tag. Die letzten 3 Seemeilen bis zur Marina San Sebastian geht es noch mal "Hoch am Wind" so richtig feucht zur Sache, und ich habe eigentlich schon entschieden, dass die Urlaubswoche der drei wohl besser im Hafen und auf dem schönen Gomera stattfindet, als dass der beschwerliche Weg nach El Hierro genommen wird.


Die drei erkundeten Gomera auf eigene Faust, doch einen Tag mieten wir gemeinsam ein Auto, um die Insel gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden. Vorbei an den Geschwisterbergen geht es durch die grünen Täler Gomeras nach Hermigua. Immer wieder stoppt Michael das Auto am Straßenrand, um den wunderbaren Ausblick mit der Kamera festzuhalten. Im Norden erreichten wir schnell den Ort Agulo und von da ab ging es vorbei an Himmel und Stein, an steilen Felsformationen entlang der Serpentinen des Nordens.

Ziel ist das hochgelegene Nordwestplateau, dass den Blick über die Wolkendecke nach Las Palmas freigibt. Doch bis dahin führt der Weg noch durch einige Schluchten und Täler an der rauen Nordküste vorbei. Unter Palmen ist immer mal wieder Zeit für Pausen, und der Blick geht über die Terrassen von Gomera. Marta hatte mächtig Spaß, wollte sich aber leider nur selten von mir fotografieren lassen. Manchmal erwischte ich die junge Dame eben nur mit dem Teleobjektiv.

Bananen gedeihen hier an so vielen Stellen, dass man sich wirklich fragt, was denn die Einheimischen mit all diesen so machen. Aber egal. Die letzte Ecke der Nordküste ist irgendwann endlich geschafft und der Weg wird belohnt. Wir erreichten die Wolkendecke und der Blick nach La Palma war uns gegönnt. Einsame Finkas säumen ab und an den Strassenrand. Und doch, immer wieder, gerade, wenn ich diesen Text hier schreibe, merke ich, wie wenig von der Stimmung durch zweidimensionale Bilder übertragen werden kann. Also nix wie hin. Gomera ist mehr als eine Reise wert.

Schon auf Graciosa habe ich angefangen die leckeren Papaja zu essen, jetzt konnte ich diese Pflanzen endlich mal in Natura betrachten. Direkt darunter befinden sich die Nachbarn. Echsen gibt es auf Gomera in allen möglichen Lebensformen. Die Botanik von Gomera ist artenreich und in jeder Höhe gibt es andere Sachen zu bewundern. Man muss nur die Augen richtig aufmachen und den Blick ruhen lassen in der Flora und Fauna.

Das obere Plateau von Gomera steht größtenteils unter Naturschutz und es gibt wenig Dörfer. Oft stehen Ruinen am Strassenrand, direkt neben malerischen Szenen. Auf den Gipfeln genießt man immer wieder hervorragende Ausblicke und die Silhouette von Las Palmas am Horizont.

Den Abschluss bildet ein kleiner Abstecher nach La Calera . Hier zieht der Passatwind mächtig um die Ecke und erst in Vale Gran Rey findet sich wieder diese für Gomera so typische ruhige Stimmung. Zurück nach San Sebastian, der Hauptstadt dieser tollen Insel führt der Weg nochmals nach oben durch die Berge. Der Tag endet wie meist in einer der luftigen Bars von San Sebastian - unter Palmen.
design & programming by anyMOTION GRAPHICS GmbH
myEDIT - advanced content management system